Die Feuerwehr hilft - Vorbeugen müssen Sie!
Unsere Tipps für Ihre Sicherheit:
Rauchgas - die tödliche Gefahr:
Bei Wohnungsbränden geht von den Rauchgasen eine besondere Gefahr für die Bewohner aus, denn schon nach kurzer Zeit können die Giftstoffe in der Raumluft zur Bewusstlosigkeit und damit zum Erstickungstod führen. 70 Prozent aller Brände mit Todesopfern ereignen sich in der Nacht, zwischen 23 und 7 Uhr. Wer im Schlaf vom Feuer überrascht wird, muss schnell und umsichtig handeln.
Im Brandfall ist es ratsam, Türen und Fenster zu schließen und sich nah über dem Boden zu bewegen. Falls die brennende Wohnung nicht mehr verlassen werden kann, sollten die Türen zum Brandherd mit feuchten Tüchern abgedichtet werden. Eigen-händige Löschversuche mit Wasser oder einem Feuerlöscher sind nur bei kleineren Brandherden, also in der Entstehungsphase eines Feuers, empfehlenswert. Im Zweifelsfall sollte sofort die Feuerwehr mit der Notrufnummer 112 alarmiert werden. Wirkungsvoller Schutz vor Brandge-fahren ist durch Vorsorge möglich. Dazu gehört der vorsichtige Umgang mit Feuergefahren, die sowohl beim Kochen und Handwerken, aber auch bei Kerzenschein und Kaminfeuer gegeben sind. Durch die Installation von Rauchmeldern, die auf Rauchgas mit Alarm reagieren, kann schon bei ersten Anzeichen eines Wohnungs-brandes für frühzeitige Warnung und Hilfe gesorgt werden.
Hausnummern sind nicht nur für den Postboten wichtig!
Könnten alarmierte Rettungskräfte im Fall der Fälle Ihre Wohnung auch wirklich schnell finden? Machen Sie den Selbsttest! Gehen Sie zur nächsten öffentlichen Straße und prüfen Sie, ob Ihre Hausnummer von dort, auch im Dunkeln, deutlich zu erkennen ist. Sie sollte nicht von Pflanzen verdeckt, zu klein oder zu wenig beleuchtet sein!
Unsere Bitte: Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht unüberlegt!
Die schnellste Feuerwehr kommt zu spät, wenn die Zufahrt zur Einsatzstelle versperrt ist. Stellen Sie
deshalb Ihr Fahrzeug nie in Bereichen ab, die als Brandschutzzone, Feuerwehrzufahrt oder Feuerwehraufstellfläche gekennzeichnet sind. Achten Sie auf schmalen Straßen darauf, dass Einsatzfahrzeuge (LKWs) ihr geparktes Fahrzeug problemlos passieren können.
Wir wollen nicht, dass aus Ihrer Weihnachtsfeier ein Weihnachtsfeuer wird, darum einige Tipps:
Kaufen Sie Ihren Weihnachtsbaum nicht schon lange vor dem Fest. + Achten Sie darauf, dass er
nicht nadelt. + Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf. + Sorgen Sie beim
Aufstellen für Standfestigkeit des Baumes. + Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu
leicht brennbaren Materialien, wie Vorhänge und Gardinen. + Wenn Sie Wachskerzen bevorzugen,
befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können. + Verwende Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material. + Verzichten Sie auf leichtentflammbare Baumdekoration. + Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an. Löschen Sie in umgekehrter Reihenfolge. + Stellen Sie für den Notfall Löschmittel griffbereit. Es genügt schon ein Eimer mit Wasser. +Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Eltern müssen auf ihre Kinder achten. + Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
Wenn Sie im Urlaub Ihre Unterkunft bezogen haben: Machen Sie sich mit den Fluchtplänen und
Rettungswegen vertraut. Wo befindet sich der nächste Feuerlöscher? Wie können Sie im Notfall Hilfe
herbeirufen?
Elektrizität gehört zu den häufigsten Brandursachen in Privathaushalten. Beachten Sie deshalb, dass elektrische Geräte in regelmäßigen Abständen überprüft werden sollten. Dies gilt besonders für Kabel und Stecker. Defekte Geräte sollte man nie selbst reparieren, sondern dies immer dem Fachmann überlassen. Eingeschaltete Elektrogeräte wie z.B. Bügeleisen, Herd oder Heizstrahler sollten nie
unbeaufsichtigt sein, selbst dann nicht, wenn eine Abstellautomatik am Gerät vorhanden ist.
Ein Feuer kann schnell entstehen: Schon eine kleine Unachtsamkeit in der Küche oder eine umgefallene brennende Kerze können verheerende Folgen haben. Viele Brände können im Entstehungsstadium schnell und unkompliziert gelöscht werden. Vorausgesetzt, Sie halten für den Fall der Fälle in Ihrer Wohnung einen funktionsfähigen Feuerlöscher bereit.
Ordnung und Sauberkeit, besonders in Garagen sowie in Arbeits-, Werk- und Hobbyräumen, sind eine grundlegende Voraussetzung für die Brandsicherheit. Brennbare Abfälle, Staub, verschüttete oder in offenen Gefäßen aufbewahrte brennbare Flüssigkeiten wie z.B. Reinigungs- und Lösungsmittel sind eine erhebliche Brandgefahr.
Geschlossene Türen können im Brandfall nicht nur vor Rauch schützen, sondern auch die Ausbreitung des Feuers verzögern. Im Fall der Fälle gilt: Vergewissern Sie sich, dass sich keine Personen mehr im Raum befinden und schließen Sie dann die Türen, die zum Brandherd führen, hinter sich.
Besonders jetzt in der Adventszeit umgeben wir uns gerne mit brennenden Kerzen. Doch damit diese gemütliche Atmosphäre nicht gestört wird, sollten Sie niemals die Gefahr, die von einer kleinen Flamme ausgehen kann, unterschätzen. Selbst ein kleiner Funke kann einen ausgetrockneten Adventskranz bereits entzünden. Lassen Sie deshalb brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt.